uhlandstrasse

STÄDTEBAU: Die Blockrandbebauung Hohenzollerndamm Ecke Uhlandstraße wird durch den Neubau des Wohnhauses Uhlandstraße 64 geschlossen. Die Rundung in der Fassade des neuen Wohnhauses verbindet Alt- mit Neubau. Die Vorderkante der wärmegedämmten Fassade des Altbaus verläuft in einer Flucht mit dem Neubau. Im Staffelgeschoß wird eine durchlaufende horizontale Kante für Alt- und Neubau ausgebildet um formal beide Gebäude zu einem Baukörper zusammenzufassen. Diese Kante ist im Dachgeschoss des Bestandsgebäudes die Oberkante der 1.10 m hohen Brüstung der Dachterrasse und bildet gleichzeitig im 6. Obergeschoss des Neubaus die Traufkante aus. Für die Traufkante ist ein filigranes Metallgeländer vorgesehen. ENTWURFSIDEE: Der Neubau hat, bedingt durch seine städtebauliche Lage, zwei sehr unterschiedliche Seiten. Die nach Süd-Ost ausgerichtete Straßenseite ist laut und urban aber mit einem weiten Ausblick auf die Backsteinkirche am Hohenzollernplatz, Berliner Altbauten und einer Platanenallee auf dem Hohenzollerndamm. Die nach Westen ausgerichtete Hoffassade ist ruhig, ermöglicht einen schönen Blick ins Grüne und bietet direktes Sonnenlicht von nachmittags bis abends. Das Konzept des Durchwohnens ermöglicht die Qualitäten der Ost- und Westausrichtung in nahezu allen Wohnungen. Um dies zu realisieren werden die jeweils zweigeschossigen Maisonette Wohnungen über drei Geschosse in zwei Richtungen ineinander verschachtelt. In einer Großstadt sind die Prioritäten der Bewohner und deren Lebensgewohnheiten oft sehr unterschiedlich. Der Entwurf geht darauf ein und bietet unterschiedliche Wohnungstypen an, um eine breite Bewohnerstruktur und eine gute Vermietbarkeit zu begünstigen.

ERDGESCHOSS 1.OBERGESCHOSS
2.OBERGESCHOSS 3.OBERGESCHOSS 4.OBERGESCHOSS 5.OBERGESCHOSS 6.OBERGESCHOSS