jacobi

Umnutzung der Friedhofskapelle St. Jacobi II als Begegnungszentrum Infokapelle Die ehemalige Trauerkapelle/ Leichenhalle befindet sich im Bezirk Neukölln, auf dem Gelände des Neuen St. Jacobi Friedhofs. Die Friedhofskapelle wurde nach dem Entwurf vom Architekten C. Dammeier 1878-1879 errichtet. Bei der Kapelle handelt es sich um ein Einzeldenkmal. Der gelbe Backsteinbau wurde in Anlehnung an die klassizistische Architektur von Friedrich Schinkel als Saalkirche erbaut und zeichnet sich durch einen klaren Aufbau aus. Die Raumvolumina Portikus, Vorhalle, Kirchsaal, Apsis und Nebenräume sind klar voneinander getrennt. Der einschiffige Kirchenraum wird als Ausstellungs- und Begegnungshalle genutzt. Zur Zeit werden die Wände des Saales restauratorisch untersucht, um ein Farbkonzept mit dem Befund zu entwickeln. Über die großzügige Treppe und den Portikus der Trauerkapelle gelangt der Besucher in die Vorhalle, von der zwei Nebenräume und die Haupthalle der Kapelle erschlossen werden. In dem linken Nebenraum, ist eine barrierefreie Toilette vorgesehen. In dem rechtem Nebenraum wird unter der Bestandstreppe zur Empore eine Teeküche eingebaut. In Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde wird der jetzige Dachstuhl rückgebaut und nach historischen Vorbild von, 1879 in Geometrie, Kubatur und Bauhöhe, sowie das Profil des Gesims unterhalb der Decke. Die vorhandene abgehängte Decke hängt tiefer als die historische Decke. Die vorhandene bunte Bleiverglasung der hohen Kapellenfenster werden ebenfalls restauratorisch überarbeitet. Eventuell wird von Innen eine weitere Glasscheibe angebracht, um Schall und Kälte zu minimieren.

jacobi jacobi jacobi jacobi